Der Freiburger Jagdverband (FJV) zeigt sich überrascht und enttäuscht über die Aussagen des Leiters der Sektion Wildtiere, Jagd und Fischerei des kantonalen Amts für Wald und Natur (WNA), Herrn Andreas Binz. Die Jägerinnen und Jäger des Kantons Freiburg bewegen sich in einem anspruchsvollen und komplexen gesetzlichen Rahmen. Wir sind Experten in unserer Leidenschaft und verdienen es, als solche gehört zu werden. Die Jagd ist weit mehr als nur ein Hobby, wie Herr Binz sie beschrieben hat. Sie ist eine echte Lebenseinstellung, die die Jägerinnen und Jäger das ganze Jahr über begleitet.

Wir möchten auch betonen, dass die Zusammenarbeit mit dem WNA im Jagdgebiet in den meisten Fällen sehr gut funktioniert. Dennoch bedauern wir, dass wir regelmässig mit Entscheidungen konfrontiert werden, die einen direkten Einfluss auf die Jagd haben, ohne dass wir zuvor konsultiert werden. Wir wünschen uns, in solche Entscheidungsprozesse stärker eingebunden zu werden.

Wie bereits in unseren Verbesserungsvorschlägen für die Freiburger Jagd dargelegt, strebt der FJV eine verstärkte und langfristige Zusammenarbeit mit dem WNA an, die von einer gesunden, pragmatischen und konstruktiven Haltung geprägt ist. Die aktuellen Herausforderungen im Zusammenhang mit der Wildtierbewirtschaftung erfordern ein abgestimmtes Vorgehen, das auf gegenseitigem Vertrauen, einer aktiven Präsenz vor Ort und gemeinsamen Zielen basiert.

Mehr dazu : https://chassefribourgeoise.ch/de/vorschlaege_2026/

La Liberté : https://www.laliberte.ch/articles/regions/canton/la-rivalite-entre-chasseurs-fribourgeois-et-gardes-faune-senvenime-1330619